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Nikolai Trachtman

In unserer unruhigen Zeit hat niemand das Recht zu vergessen, dass unsere Umgebung ihr Urteil über die jüdische Gemeinde auf das ganze jüdische Volk verallgemeinert. Aus der Geschichte der Juden in Deutschland ist bekannt, dass die jüdischen Gemeinden nicht nur einmal auseinandergejagt wurden und aus dem Nichts wiedererstanden sind. Die Gemeinde hat so viele neue Mitglieder, dass wir an den Aufbau der Gemeinde auf einer sehr guten vorhandenen Basis gehen können. Die Gesetze der Tora und die Testamente unserer Vorfahren gaben in der Vergangenheit die Möglichkeit, sich zu gründen und erfolgreich zu entwickeln und nichts anderes kann auch heute dem erfolgreichen Gemeindeleben dienen, und zwar:
- Studium der Tora
- Verantwortung jedes Juden für die Gemeinde und der Gemeinde für jeden Juden
- Hilfe beim wirtschaftlichen Anfang
-
Gegenseitige Achtung
- Erziehung und Bildung der Kinder und Jugendlichen
-
Hilfe für Alte, Kranke, Witwen und Waisen
- Moralische Sauberkeit jeglichen Handelns
- Gerechtigkeit
- Achtung gegenüber dem Volk und den Gesetzen des Landes, in dem man wohnt. Ausgehend von diesen Postulaten werde ich:
- mich unmoralischem Handeln in den Weg stellen,
- bei der Gründung, Information und Organisation kleiner Unternehmen helfen,
- die geistige Erziehung und moderne Ausbildung der Kinder und Jugendlichen unterstützen,
- für die Einheit der Gemeinde und für Toleranz bei Diskussionen kämpfen,
- mich für einen würdigen Platz der Frauen im Leben der Gemeinde einsetzen
- Sorge tragen um die Opfer des Holocaust und Kriegsveteranen.
- um dem Einzelnen den Zugang zu erleichtern - das Thorastudium und den Deutschunterricht in den Wohnbezirken dezentralisieren,
- auf russischsprachige Rabbiner dringen, die auf interessante und moderne Weise das ausfüllen, was uns die atheistische Herrschaft genommen hat,
- gegen den Antisemitismus kämpfen. Das Volk Deutschlands hat die Mauer zwischen der BRD und der DDR abgeschafft. Auch für uns ist es an der Zeit, die Mauer zwischen den alten und den neuen Gemeindemitgliedern abzuschaffen, denn es gibt einfach keine andere Lösung. Die Gemeindefinanzen sind in Ordnung zu bringen und die Mittel vernünftig zu verteilen. Es ist daran zu denken, dass der Vorstand den Gemeindemitgliedern dient und nicht umgekehrt. Ich bin in Moldawien geboren und habe dort die Schule absolviert. Studiert habe ich in der Ukraine. Ich habe beim Bau eines Wärmekraftwerkes, eines Chemiekombinates und der dazugehörigen Stadt in den Karpaten gearbeitet. Danach kehrte ich nach Moldawien zurück und arbeitete in der Bauprojektierung. In meinem Berufsleben war ich Ingenieur, Leiter der Produktions- und Technikabteilung, Chef-projektingenieur, leitender Abteilungsspezialist, Chefingenieur eines moldauisch-rumänischen Joint venture. Ich nahm an der demokratischen Bewegung Moldawiens teil. In Deutschland bin ich das sechste Jahr. Ich habe Sprach- und Fortbildungskurse abgeschlossen und betätige mich jetzt auf dem Gebiet des Erfindungswesens. Wir bitten Sie alle, zur Wahl zu gehen - und sind sicher, daß Sie richtig wählen.

Wählen Sie "Jüdisches Leben"!!!