russisch
home

Dr. Boris Schapiro

geboren 1944 in Moskau, seit 1975 in Deutschland, seit 1995 Mitglied der Jüdischen Gemeinde zu Berlin. Studium: Physik und Mathematik in Moskau, Promotion in Tübingen, Linguistik in Regens-burg, Management und Prozeßberatung in Berlin. Ausgeübte Tätigkeiten: Lyriker und Schriftsteller immer und überall; sonst in Rußland - Ingenieur, Wissenschaftlicher Angestellter; während der Verfolgung und des Publikationsverbots in der UdSSR - Lehrer, Leichenschieber, Straßenkehrer, Heilgehilfe, Buchbinder, Offsetdrucker, Matrose am Steg, Landarbeiter; und in Deutschland - Wissenschaftlicher Angestellter, Hochschullehrer (C2), Krisenberater, Leiter der Abteilung Theorie am Naturwissenschaftlichen und Medizinischen Institut (NMI) in Reutlingen, Leiter des KWTK - Koordinationsstab für Wissenschaftliche und Technologische Kooperation mit den GUS-Ländern, Unternehmensberater, Technologieberater. Veröffentlichungen und Auszeichnungen: Mehr als 50 wissenschaftliche und mehr als 50 literarische Publikationen, 6 Bücher, 2 Patente; 4 Literaturpreise.
Jüdisches Leben: Urgroßvater Genrich Mendel - Sofer-Tora in Borissow; Großmutter Bluma - Mitglied der Ehrengerichts in der Odessaer jüdischen Gemeinde; Großvater Schlomo-Chaim - Schriftgelehrter in Dorpat, Borissow und Petrograd; selbst - Gabbaj in der Synagoge Fraenkelufer.

Programm: Im Falle meiner Wahl hoffe ich, meine Erfahrungen zum Wohle der Jüdischen Gemeinde in Berlin einsetzen zu können. Die Berliner Jüdische Gemeinde ist ein sozialer Organismus, der eine schwierige Phase seiner Entwicklung durchläuft. Meine Vorstellung über die aktuellen Aufgaben fand einen Niederschlag in den Wahlthesen der Gruppe "Jüdisches Leben".

Für besonders wichtig halte ich, daß:
· die Gemeindeverwaltung verständlich, freundlich und kontrollierbar wird;
· in der Gemeinde echte Toleranz, Respekt und Verbindlichkeit herrschen;
· sich ziviler Status und Rechtslage der Zuwanderer aus der ehemaligen Sowjetunion normalisieren, die Hilfen bei der Integration in die Arbeitswelt effektiver werden;
· die Schulbildung Begabungen besser fördert, Schüler motiviert und ihre Entwicklung unterstützt, damit die Schulen der Gemeinde eine Wiege der jüdischen Zukunft werden.

Wählen Sie "Jüdisches Leben"!!!